Samstag, 6. Mai 2017
Ankunft in Kathmandu
Namaste,
Werde den Blog auf Deutsch führen.
Erstmal zur Reise: am 2. Mai sind meine Freundin Tabea und ich wohlbehalten in Kathmandu, 1400 m.ü.m, gelandet. Das Wetter war warmund ist es auch heute noch.
Bezug des Hotels und etwas kleines zum Abendessen, nach fast 20 Stunden Reisen von Zürich! Der Flug über Dubai ist nicht zu empfehlen, lange Wartezeit und über 3 h Flug nach Kathmandu ohne Essen inbegriffen. Naja, lassen wir das.
Am nächsten Morgen wurden wir von den Helvetas-Fahrern abgeholt und zum Büro chauffiert. Ja, hier funktioniert vieles über Taxis und "Chauffeurs". Herzliches Willkommenheissen im Team und gemeinsames Mittagessen bzw. Vorstellungsrunde im Team.
Des Abends liessen Tabea und ich es uns nicht nehmen, noch dem historischen Viertel Patan einen Besuch abzustatten.
Willkommen in Kathmandu! Verkehr, Leute auf beiden Strassenseiten, schienbeinhohe Trottoirränder, Stromkabel auf dem Gehsteig ausgerollt, Gerüche nach Räucherstäbchen, Benzin, Gebackenem / Gekochtem, Nepali, Tempelglocken, Gebetsgemurrmel, Tempeltrommeln. Dies nur einige der Eindrücke.
Die Seitenstrassen sind nicht befestigt. Man stelle sich den Boden einer alten Burg vor, ohne Pflastersteine, Staubig und uneben. An den Strassenrändern werden von Schuhen (traditionellen und modernen) über farbenfrohe nepalesische Kleidung bis zu Eiscreme und Goldschmiedearbeiten so ziemlich alles angeboten. Es ist aber überhaupt nicht hektisch, doch geschäftig.
An den Häusern sehen wir auch Stützbalken, die die Häuser seit dem Erdbeben stützen. Sie sind aber so fragil an die Hauswände gelehnt, dass man den Eindruck hat, sie würden im nächsten Augenblick zusammenbrechen. Glücklicherweise nicht.
Nun bin ich alleine, Tabea ist nach Okhaldunga abgereist. Meine Abreise wird sich bis zum 16. Mai verzögern. Danach werde ich nach Dailek reisen (Westnepal).
Übrigens: Das Essen im Hotel Greenwich Village in Kathmandu ist gut, die Bedienung zuvorkommend, manchmal etwas zu zuvorkommend. Viel läuft "leider" über Augenkontakt und Gesten, was teilweise schwierig ist / war, v.a. am ersten Tag, an dem wir unser Geld in der Bank wechselten. Zum Glück war Tabea dabei und "übersetzte" mir, was kommuniziert wurde. Nun ja, wird sich schon ergeben. Immerhin reden nun die Angestellten mit mir. Die Taxifahrer allerdings noch nicht wirklich.
Und zum Schluss noch etwas Kulturelles:
Vielerorts gibt es Hausangestellte oder Köchinnen in den Büros oder in den Hotels sowieso. Diese Frauen werden "Didi" genannt =grosse Schwester, wenn sie älter sind als ich, was meistens der Fall ist.
Wenn du den Namen einer männlichen Person nicht kennst, sprichst du sie mit "Dai" =älterer Bruder oder "bhai" =jüngerer Bruder an.
Als Touristin werde ich oft als "Mam" oder "Madame" angesprochen, hui, welch eine Ehre...
Melde mich in den nächsten Tagen.
Namaste.
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